Feuerwehrfahrzeuge von fischertechnik und LEGO Technic.jpg

Maschinenbau im kleinen MAßSTAB

fischertechnik und LEGO Technik

7. März 2018 – 6. Mai 2018

 

 
 

Kinder- und Sammlerträume im kleinen Maßstab waren erneut Gegenstand einer neunwöchigen Sonderausstellung mit rund 3.100 Besuchern. Über 100 Modelle von großen und kleinen Maschinen aus fischertechnik-Bausteinen waren in der Ausstellung zu sehen. Echte Hingucker waren der über drei Meter hoher Liebherrr-Raupenkran LR 13000 und fünf Kirmesfahrgeschäfte, darunter ein funktionsfähiges Riesenrad mit einem Durchmesser von zwei Metern. Hinzu kamen diverse Trucks, Autos, landwirtschaftliche Maschinen, Lokomotiven und Eisenbahnwaggons, Kugelbahnen, Roboter, eine Autowaschanlage sowie eine Auswahl von Modellen aus dem aktuellen fischertechnik-Programm. Einige Modelle wurden mit Solarzellen betrieben. Auch die fischertechnik-Feuerwehrfahrzeuge wurden in der Ausstellung präsentiert. Bei den kleinen Besuchern waren die dreistündigen Veranstaltungen von Hans-Günter Wolf besonders beliebt. Unter seiner Anleitung bauten sie jeden Sonntag größere und kleinere fischertechnik-Modelle. Rege Resonanz fand auch das Feuerwehrmann-Suchspiel für Kinder bis zu 12 Jahren, bei dem es zehn Mal zwei Freikarten zu gewinnen gab. fischertechnik ist ein Konstruktions-Baukastensystem für Kinder, für die technische Aus- und Weiterbildung und für Forschung und Entwicklung. Die Baukästen bestehen aus Grundbausteinen aus Kunststoff und Bauelementen wie Achsen, Getrieben, Motoren, Statikteilen, Zahnrädern oder Sensoren.

fischertechnik ist ein Geschäftsbereich der Unternehmensgruppe fischer und fertigt ausschließlich in Deutschland. Der 1958 von Artur Fischer (1919–2016) entwickelte Kunststoffdübel, der sich in fast jeder Wand befindet, ist sicherlich das bekannteste Produkt der Unternehmungsgruppe fischer. Das fischertechnik-System beruht auf einem Baustein, an den an allen sechs Seiten angebaut werden kann. Er hat dazu an einem Ende einen Zapfen, der in die Nuten an den Längsseiten oder der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite geschoben werden kann. Durch diese patentierte Anbaubarkeit an allen sechs Seiten und die Möglichkeit, die Bausteine in den Nuten der Längsseiten beliebig gegeneinander zu verschieben, ist das System auch über das Grundraster von 15 Millimetern hinaus flexibel. fischertechnik wurde 1964 ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für die Kinder von Geschäftspartnern entwickelt. Aufgrund der guten Resonanz wurde 1965 die Entscheidung getroffen, diese Erfindung als Baukastensystem auf dem Markt anzubieten. Die ersten 1.000 Baukästen spendete der Erfinder Artur Fischer zu Weihnachten 1965 der Aktion Sorgenkind. fischertechnik hatte von Beginn an auch einen pädagogischen Anspruch. So entstand bereits in den 1960er Jahren das fischertechnik-Schulprogramm. fischertechnik-Bausätze werden auch heute noch im Schulunterricht eingesetzt. Eine Vier-Kanal-Fernsteuerung für die Großmodelle erschien 1983. Interfaces zu verschiedenen Computersystemen gibt es seit 1985. Hinter den Produkten von fischertechnik steckt seit Anbeginn die Philosophie: „Technik spielerisch begreifen.“ Da auch über 25 LEGO Technikmodelle in der Austellung zu sehen waren, war ein direkter Vergleich zwischen fischertechnik und LEGO Technic möglich. Die Modelle waren Leihgaben von Sammlern aus Norddeutschland und aus Westfalen sowie der Firma fischertechnik. Die Ausstellung wurde von zahlreichen Sponsoren unterstützt.

 

Weitere Informationen

 

 

 

 

Flyer und Plakat

 

Eindrücke aus der Ausstellung

 

Details aus der Ausstellung