PLAYMOBIL – Kinderträume im kleinen Maßstab

 

Jedes Kind kennt sie und jedes Kind mag sie. Die niedlichen Playmobil-Figuren, die seit über 40 Jahren immer neue Welten erobern. Mehr als ein Dutzend Playmobil-Welten sind in der großen Ausstellung des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein zu sehen. Zu den Highlights zählen eine 40 qm große Stadt mit kompletter Infrastruktur (u.a. Feuerwehr, Polizei, Hafen, Krankenhaus, Eisenbahn und Zirkus) sowie eine 13 qm große Fantasy-Welt mit Rittern, Burgen und Drachen. In der Kirmes-Welt ist eine sehr seltene Achterbahn zu sehen, die nur in Japan verkauft wurde.

Die Markteinführung von Playmobil erfolgte 1974 mit den ersten Figuren Ritter, Indianer und Bauarbeiter. Erfinder von Playmobil ist der Mustermacher und damalige Chefentwickler Hans Beck, der die Idee eines neuen Spielsystems auf Wunsch von Firmeneigentümer Horst Brandstätter realisierte. Nur wenige Jahre nach der Markteinführung wurde das Unternehmen Geobra Brandstätter der umsatzstärkste deutsche Spielwarenhersteller und rangiert seitdem an der Spitze.

In der Urfassung hatten die Figuren kleine Knollnasen, die später verschwanden. Die Erwachsenenfiguren sind alle 7,5 Zentimeter groß, damit sie optimal in die Hand von Kindern ab vier Jahren passen. Sie haben von Anfang an ein genormtes Dauerlächeln und ein Einheitsgesicht sowie eine Einheitsfrisur. Später kamen bewegliche Köpfe, Arme, Hände und Beine, sogar einhängbare Bärte und eingestanzte Brillen hinzu.

Playmobil-Figuren werden mit Spritzgussmaschinen massenhaft hergestellt. Die industriell produzierten Aufstellfiguren aus ABS-Kunststoff sind die die Nachfolger der Zinnfiguren im Kinderzimmer. 1976 kamen weibliche Figuren dazu, später auch noch Kinder- und Babyfiguren. Die Figuren sind so gestaltet, dass sie der Wahrnehmungsweise der Kinder entsprechen und sie sich mit ihnen identifizieren können. Deswegen ist der Kopf der Figuren groß und kugelig, weil Kinder genauso Personen zeichnen. Pro Jahr werden 100 Millionen Playmobil-Figuren gefertigt.

Abgerundet wird die Ausstellung mit einem Film über die Produktion der Playmobil-Figuren und -Fahrzeuge. Für die Kinder liegen Malbögen zum Ausmalen und Playmobil-Figuren zum Spielen bereit. In der Ausstellung werden die Sammlungen Heintz und Krauß sowie Teile der eigenen Museumssammlung gezeigt. Die Ausstellung wird von zahlreichen Sponsoren gefördert.

 

BEGLEITPROGRAMM FÜR KINDER

Freitag, 13. März 2015 (18.30 bis 19.30 Uhr), Taschenlampenführung durch die Playmobil-Ausstellung und die Schausammlung des Feuerwehrmuseums für maximal 20 Personen, Anmeldung erforderlich und Taschenlampe bitte mitbringen

Freitag, 27. März 2015 (18.30 bis 19.30 Uhr), Taschenlampenführung durch die Playmobil-Ausstellung und die Schausammlung des Feuerwehrmuseums für maximal 20 Personen, Anmeldung erforderlich und Taschenlampe bitte mitbringen

Sonntag, 19. April 2015 (14.00 bis 17.00 Uhr), Spielzeugflohmarkt von Kindern für Kinder, Anmeldung erforderlich

Die Voranmeldung für die drei Veranstaltungen erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Für Kinder (Zielgruppe 5 bis 10 Jahre) ist die Teilnahme kostenlos. Erwachsene bezahlen für die Taschenlampenführung den ermäßigten Eintrittspreis und während des Spielzeugflohmarktes den normalen Eintrittspreis. Der Spielzeugflohmarkt findet bei gutem Wetter auf dem Museumshof und bei schlechtem im Gebäude statt.

Weitere Informationen

 

Handy-Video um eine Playmobil-Stadt in der Playmobil-Ausstellung im Feuerwehrmuseum Norderstedt

YouTube, Stadt-Welt aus Playmobil, (12.02.2015)