Audio-Guides für die Schausammlung
 
Audio-Guide MORPHEO MINI

Audio-Guide MORPHEO MINI

 
 

Ab sofort gibt es zehn Audio-Guides für die Schausammlung des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein an der Museumskasse. Der Rundgang mit dem Audio-Guide MORPHEO MINI umfasst neben den Exponaten in den Gebäuden auch den Schlauchturm und viele Pflanzen im Feuergarten. Die einzelnen Stationen sind mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. Die kurzen und prägnanten Informationen für rund 60 Exponate sind zweisprachig. Am Gerät kann zwischen Deutsch und Englisch umgeschaltet werden. Eine Audio-Guide-Führung kostet 3,- Euro pro Gerät. Der Preis für den optionalen Einweg-Kopfhörer beträgt 1,- Euro. Als Pfand wird ein Personalausweis oder ein Führerschein benötigt.

 
 
Dennys Mamero
Ausflug zum Hamburg Museum
 
Ausflugsteilnehmer im Foyer des Hamburg Museums

Ausflugsteilnehmer im Foyer des Hamburg Museums

 
 

Das Ziel des diesjährigen Ausflugs am 8. Juli war das Hamburg Museum (ehemals Museum für Hamburgische Geschichte). An der Fahrt mit der Museumsleitung nahmen 18 Mitarbeiter des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein teil. Dr. Ralf Wiechmann und Dr. Ortwin Pelc führten die Gruppe durch große Teile der umfangreichen Schausammlung und erläuterten die Entwicklung Hamburgs vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Während des Rundgangs erfuhr die Gruppe außerdem viele Details und Hintergründe zur verwendeten Ausstellungsarchitektur und zu den Exponaten. Nach der fast 120 Minuten langen Führung gab es im Museumsrestaurant FEES in gemütlicher Runde eine leckere Karottencremesuppe mit Brot.

 
 
Dennys Mamero
Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehr-Museum Fulda
 
Dr. Hajo Brandenburg, Rolf Schamberger und Horst Plambeck nach der Vertragsunterzeichnung im Gespräch in der Plambeck-Halle

Dr. Hajo Brandenburg, Rolf Schamberger und Horst Plambeck nach der Vertragsunterzeichnung im Gespräch in der Plambeck-Halle

 
 

Ab sofort darf sich das Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein “Partner des Deutschen Feuerwehr-Museums Fulda” nennen. Die seit über 25 Jahre existierende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein und dem Deutschen Feuerwehr-Museum Fulda ist nun in einem Kooperationsvertrag geregelt, der am 27. Mai 2015 von Horst Plambeck. Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehrmuseum Hof Lüdemann e.V., und Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums Fulda, in der Plambeck-Halle vor der Kulisse der historischen Feuerwehrfahrzeuge unterschrieben wurde. 

 
Nur die wenigen Feuerwehrmuseen, welche den strengen Zertifizierungskriterien des Internationalen Feuerwehrverbandes CTIF genügen, kommen für eine Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehr-Museum Fulda in Frage. Das sind in Deutschland vier Museen.
— Schamberger
 

Sichtbares Zeichen dieser Kooperation sind drei neue historische Feuerwehrfahrzeuge aus der Fuldaer Sammlung, die sich seit letztem Jahr in Norderstedt befinden. Die Mercedes-Motorspritze als Cabrio für acht Feuerwehrleute befindet sich in einem vorzüglichen Zustand. Dieses Fahrzeug mit Vollgummireifen und einem Sechs-Zylinder-Benzinmotor mit 50 PS ist sogar noch fahrbereit. Sehr selten und ein echter Hingucker ist die barocke Handdruckspritze aus dem Jahr 1754 mit originaler Bemalung. Ein Unikat ist die Drehleiter von 1947. Auf einem Pritschenwagen mit einem Führerhaus aus Presspappe hat die Freiwillige Feuerwehr Erlangen 1947 eine Drehleiter von 1927 montiert. Der aufgeschnittene Motorblock ermöglicht einen völlig neuen Blick auf die damalige Technik. In zwei Jahren soll das Tanklöschfahrzeug der Bundeswehr aus der Norderstedter Sammlung im Deutschen Feuerwehr-Museum in einer Sonderausstellung über Militärfeuerwehren gezeigt werden. Zukünftig soll es auch gemeinsam konzipierte Wanderausstellungen für die Feuerwehrmuseen geben.

 
 
Dennys Mamero
Nationale Tagung der Feuerwehr-Historiker
Teilnehmer der Tagung des Referates 11 des vfdb in Norderstedt

Teilnehmer der Tagung des Referates 11 des vfdb in Norderstedt

 

Im Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein tagten die Mitglieder des Referates 11 in der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) nach 19 Jahren erneut. Die Experten aus ganz Deutschland befassen sich seit 1978 intensiv mit der historischen Entwicklung des abwehrenden und vorbeugenden Brandschutzes im deutschsprachigen Raum unter Aspekten der Technik-, Sozial- und Verwaltungsgeschichte. Naturgemäß bilden dabei die Feuerwehren mit ihren Verbänden und Organisationen ebenso einen Schwerpunkt wie der vielseitige Bereich der Fahrzeug- und Gerätetechnik. Jenseits dieser allgemein populären und bereits in zahlreichen Veröffentlichungen behandelten Themen beschäftigen sich die Mitglieder des Referates 11 aber auch mit wenig beachteten Einzelgebieten der Feuerwehrgeschichte.

Von den in den letzten zehn Jahren erfolgten zahlreichen Veränderungen in der Schausammlung konnten sich die 19 Teilnehmer der Tagung am 24. April 2015 während eines Rundgangs mit Museumsleiter Dr. Hajo Brandenburg überzeugen. Besonders beeindruckt waren sie von der Ausstellung „Playmobil – Kinderträume im kleinen Maßstab“, die in zehn Wochen rund 7.500 Besucher anzog und damit die bislang erfolgreichste Sonderausstellung des Feuerwehrmuseums ist. Die Tagungsteilnehmer waren von der aufwändigen Präsentation der Exponate, der sehr guten Organisation und dem vorzüglichen Essen im Museumsrestaurant „Kneipe im Museum“ begeistert. Die Gäste konnten in angenehmer Atmosphäre ihr Fachwissen vertiefen und neue Kontakte knüpfen.

 
Dennys Mamero
Ausflug zu den Container-Terminals im Hamburger Hafen
 
Ausflugsteilnehmer vor dem Feuerschiff LV13 im Hamburger Hafen

Ausflugsteilnehmer vor dem Feuerschiff LV13 im Hamburger Hafen

 
 

Das Ziel des diesjährigen Ausflugs am 21. Juli waren die Container-Terminals im Hamburger Hafen. An der Exkursion nahmen 29 Mitarbeiter des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein teil. Während der dreistündigen Bustour durch den Hafen konnten die Teilnehmer die modernsten Containerschiffe sowie die neueste Generation der Containerbrücken und der computergesteuerten, fahrerlosen Transportplattformen in Augenschein nehmen. Beeindruckend war das vielfältige Freizeitangebot für Seeleute im internationalen Seemannsclub „Duckdalben“, der von der Deutschen Seemannsmission betrieben wird. Nach der Bustour gab es auf dem Feuerschiff LV13 in gemütlicher Runde eine leckere Kartoffelsuppe mit Brot.

 
 
Dennys Mamero